Die diesjĂ€hrige it-sa in NĂŒrnberg naht – und damit die Frage, wen von Euch wir vor Ort sehen?

2026 sind wir als Mitaussteller am Stand unseres Partners ForeNova Technologies GmbH fĂŒr Euch vor Ort. Ihr findet uns in Halle 6 am Stand 6-404 und wir haben da einen coolen Tipp fĂŒr Euch, warum Ihr Euch unbedingt sehen lassen solltet:

Neben der 24/7 MDR Lösung mit SOC in NĂŒrnberg, die alleine schon den Besuch rechtfertigen wĂŒrde, gibt es ein interaktives Cyber-Defense-Game. Dabei gibt es natĂŒrlich auch etwas zu gewinnen.

Der Hauptpreis: 1 Jahr NovaMDR kostenfrei fĂŒr Euer Unternehmen! Wenn das kein KnĂŒller ist, wissen wirÂŽs auch nciht mehr. Dazu gibt es natĂŒrlich weitere Gewinne.

 

Worum dreht es sich beim Game?

Ihr ĂŒbernehmt eine Rolle, die ihr vermutlich bestens kennt: Ihr seid Chef eines MittelstĂ€ndlers oder dessen IT-Verantwortliche:r im Kampf gegen aktuelle Cyberbedrohungen.
Aber keine Sorge, einen Simulator Eures Arbeitsalltags haben wir nicht parat. Herausfordern werden wir Euch trotzdem, denn fĂŒr den tollen Hauptgewinn mĂŒsst Ihr schon aktiv werden. 😉

Wann geht es los? Die Tore öffnen am 27.10.26 und schließen am 29.10.26 wieder.
Wo findet Ihr uns? it-sa 2026, NĂŒrnbergMesse, Stand 6-404 (Halle 6)

Ihr braucht ein Ticket? Kein Problem, denn das bekommt Ihr von ForeNova und uns hier: kostenfreies Messeticket

Also auf gehtÂŽs nach NĂŒrnberg in die Herzkammer der IT-Security! Wir freuen uns auf Euch.

Termin mit mir machen? Einfach Mail an zurawski (at) oberberg ( Punkt ) net

 

 

AuslÀndische Geheimdienste nehmen deutsche Unternehmen immer stÀrker ins Visier

Warum das Thema auch fĂŒr Ihr Unternehmen relevant ist – nicht nur fĂŒr die IT-Abteilung

Spionage und Sabotage gegen deutsche Firmen sind lĂ€ngst kein Randthema mehr. Das zeigt der aktuelle Wirtschaftsschutzbericht 2026, den das Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz gemeinsam mit dem Digitalverband Bitkom vorgestellt hat. Die Kernaussage: Immer mehr Angriffe auf deutsche Unternehmen lassen sich auf auslĂ€ndische Nachrichtendienste zurĂŒckfĂŒhren – Tendenz stark steigend.

Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

  • FĂŒr den Bericht wurden ĂŒber 1.000 Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden befragt.
  • Von den Unternehmen, die Opfer von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage wurden, konnte 2026 bereits mehr als jedes dritte (37 %) mindestens einen Angriff einem auslĂ€ndischen Geheimdienst zuordnen.
  • Zum Vergleich: 2023 lag dieser Wert bei nur 7 %, im Vorjahr bei 28 %.
  • Der wirtschaftliche Gesamtschaden durch Diebstahl, Spionage und Sabotage liegt inzwischen bei ĂŒber 200 Milliarden Euro pro Jahr – rund drei Viertel davon gehen auf klassische Cyberangriffe wie Phishing, Ransomware oder Schadsoftware zurĂŒck.
  • Besonders im Fadenkreuz: Firmen aus der Sicherheits- und Verteidigungsbranche sowie Unternehmen aus kritischen Bereichen wie Energie und Verkehr.

Was bedeutet das konkret?

Solche Angriffe sind lĂ€ngst nicht mehr nur ein abstraktes Risiko. Sie können Produktionsanlagen lahmlegen, Lieferketten unterbrechen und wertvolles technisches Know-how in falsche HĂ€nde geraten lassen. Wie real diese Bedrohung ist, zeigte sich erst im FrĂŒhjahr 2026, als das russische Verteidigungsministerium öffentlich Adressen deutscher RĂŒstungsunternehmen nannte – als Reaktion auf geplante Drohnenlieferungen an die Ukraine.

Wichtig zu wissen: Ein großer Teil dieser Angriffe lĂ€uft ĂŒber ganz alltĂ€gliche digitale Einfallstore – etwa eine gefĂ€lschte E-Mail, ein unbedachter Klick auf einen Link oder ein zu einfaches Passwort. Genau hier setzt gute IT-Sicherheit an, lange bevor es zu einem grĂ¶ĂŸeren Schaden kommt.

Unsere Empfehlung

Sie mĂŒssen kein RĂŒstungsunternehmen sein, um ins Visier zu geraten – auch mittelstĂ€ndische Betriebe mit wertvollem Know-how oder sensiblen Kundendaten sind attraktive Ziele. Ein paar einfache, aber wirksame Maßnahmen helfen bereits deutlich:

  • Mitarbeitende regelmĂ€ĂŸig fĂŒr Phishing und Social Engineering sensibilisieren, z.B. mit den Awareness-Trainings unseres Partners G DATA CyberDefense
  • ZugĂ€nge und Passwörter konsequent absichern (z. B. durch Zwei-Faktor-Anmeldung), z.B. mit der Lösung CiscoDuo, die wir gerne live vorstellen
  • Systeme und Software aktuell halten, z.B. mit unserem Patch Management Angebot
  • Ein Notfallkonzept fĂŒr den Ernstfall bereithalten, das wir gerne mit Ihnen und fĂŒr Sie erstellen – mit BSI-zertifizierten Grundschutz-Praktikern
  • Eine Angriffs- und Einbrucherkennung unseres Partners Cybersense rettet dann, wenn doch einmal die HĂŒrden ĂŒberwunden wurden – ohne unnötige False Positives und als managed Service
  • 24/7 MDR-Service unseres Partners ForeNova Technologies bietet Ihnen auch dann Schutz, wenn Ihre IT Dienst-, oder Wochenende hat – zu attraktiven Konditionen

Gerne unterstĂŒtzen wir Sie dabei, Ihr Unternehmen gegen diese wachsende Bedrohung abzusichern – von der ersten RisikoeinschĂ€tzung bis zur technischen Umsetzung. Sprechen Sie uns an.


Quellen: Handelsblatt, „Sicherheit: Verfassungsschutz erwartet mehr Geheimdienstangriffe auf Firmen“, 26.08.2026; Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz, Pressemitteilung zur Bitkom-Studie „Wirtschaftsschutz 2026“; Bitkom/Verfassungsschutz, Wirtschaftsschutzbericht 2026.
Text mittels KI strukturiert, Artikelbild mittels KI-generiert

Herzliche Einladung zu unserem nĂ€chsten Business-FrĂŒhstĂŒck am 06.10.2026 um 09:00 mit knusprigen Brötchen und frischem Kaffee.

In den Augen vieler unbedarfter Nutzer ist KI der absolute Hammer. IT-Verantwortliche haben jedoch zu Recht Schweißperlen auf der Stirn, wenn sie die Pressemeldungen der letzten Monate verfolgt haben. KI bricht aus und greift Unternehmensnetze an, KI findet Schwachstellen in Software und programmiert gleich den passenden Exploit dazu.
Softwarehersteller können Sicherheitsupdates gar nicht schnell genug bereitstellen. Und IT-Teams? Die kommen bei der eigentlich erforderlichen Anzahl an Patches gar nicht hinterher.

Genau um diese Problemstellungen dreht sich alles beim aktuellen Business-FrĂŒhstĂŒck. Wir freuen uns, dass wir den IT-Sicherheitsexperten Steve Schmidt von ThreatLocker als Referenten gewinnen konnten.

Steve ist durch die elterliche IT-Firma seit frĂŒhester Kindheit im Thema und hat einen universitĂ€ren und juristischen Hintergrund. Daneben hat er bei einem deutschen MSSP ein SOC aufgebaut und geleitet. Beste Voraussetzungen also, fĂŒr eine spannende Session.

Anmeldung zum Business-FrĂŒhstĂŒck am 06.10.2026

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In einem aktuellen Beitrag empfiehlt das BSI weiterzulesen, wenn man am Schreibtisch sitzt…

und zwar weil genau dort viel Cyberattacken Ihren Ansatz finden. Ob Arbeitsplatz-PC, Server, das Office-Software-Paket, oder der Webbrowser. Alle der tĂ€glich genutzten Systeme und Programme bieten oftmals Einfallstore fĂŒr Cyberangriffe. Große SicherheitslĂŒcken entstehen durch fehlende Software-Patches und unsichere Einstellungen im Browser.

SchĂŒtzen Sie Ihre Systeme durch regelmĂ€ĂŸige Software-Updates, automatische Aktualisierungen, sichere Passwortstrategien, Zugangskontrollen und gezielte Mitarbeitendenschulungen.

Das sind zentrale Bausteine fĂŒr eine deutliche Steigerung der IT-Sicherheit, gerade auch fĂŒr kleinere und mittlere Unternehmen.

Die BSI-Prasidentin Claudia Plattner empfiehlt allen KMU dringend einen CyberRisikoCheck durchfĂŒhren zu lassen. Das ist mit geringen Mitteln und wenig Zeitaufwand machbar. Oberberg-Online bietet als vom BSI authorisierter Dienstleister den CyberRisikoCheck an.

  • Zeitaufwand fĂŒr Sie: ca. 3 Stunden (den Rest machen wir)
  • planbare Kosten: einmalig EURO 880,00
  • Sie erhalten ein Ergebnisprotokoll mit vorgeschlagenen Maßnahmen und einer Matrix, welche Bereiche gut sind, oder eben besser werden können

Jetzt einen CyberRisikoCheck buchen.

Bestellformular CyberRisikoCheck

Name des Ansprechpartners
Preis: 880€ (zzgl. MwSt.)

 

 

 

Neue Schadsoftware „Sleepwalker“: Warum sie selbst gute Antiviren-Programme austrickst

Sicherheitsforscher haben eine neue Schadsoftware fĂŒr Windows-Rechner entdeckt, die besonders raffiniert vorgeht: Sie versteckt sich in einem vertrauenswĂŒrdigen Antivirenprogramm des Herstellers ESET und wartet dort quasi „schlafend“, bis sie ein geheimes Signal erhĂ€lt. FĂŒr klassische Firewalls bleibt sie dabei unsichtbar. Wir erklĂ€ren, was dahintersteckt – und was das fĂŒr Unternehmen bedeutet.

Was ist passiert?

Der Sicherheitsforscher Dominik Reichel hat eine neue Schadsoftware mit dem Namen „Sleepwalker“ („Schlafwandler“) analysiert. Anders als die meisten Schadprogramme baut sie keine eigene Verbindung ins Internet auf, ĂŒber die sie sich verraten könnte. Stattdessen liegt sie unauffĂ€llig im Arbeitsspeicher eines infizierten Rechners und beobachtet nur den ankommenden Datenverkehr. Erst wenn ein exakt passendes, komplex verschlĂŒsseltes „Wecksignal“ eintrifft, wird sie aktiv.

Warum ist das so gefÀhrlich?

Die Angreifer nutzen einen Trick: Sie schleusen ihre Schadsoftware in eine echte, legitime Antiviren-Software von ESET ein, indem sie eine gefĂ€lschte Programmdatei unterschieben. Startet das Antivirenprogramm, lĂ€dt es unwissentlich die manipulierte Datei mit – und die Schadsoftware lĂ€uft fortan getarnt als vertrauenswĂŒrdiger Prozess. Betriebssystem und Sicherheitswerkzeuge schlagen keinen Alarm, weil die verdĂ€chtigen AktivitĂ€ten scheinbar von einer bekannten, seriösen Anwendung ausgehen.

ZusĂ€tzlich sind die Steuerbefehle stark verschlĂŒsselt und teils ĂŒber ungewöhnliche KanĂ€le unterwegs, etwa ĂŒber interne Kommunikationswege von Virtualisierungssoftware (VMware) oder versteckt in ganz normalen DNS-Anfragen – also den technischen VorgĂ€ngen, die im Hintergrund ablaufen, wenn man eine Webadresse aufruft. Solcher Datenverkehr wird von Firewalls in der Regel durchgelassen, da er fĂŒr den normalen Internetbetrieb notwendig ist.

Was bedeutet das fĂŒr Unternehmen?

Klassische Schutzmechanismen, die verdĂ€chtige Netzwerkverbindungen erkennen sollen, greifen bei Sleepwalker kaum – eben weil die Malware selbst nichts „nach Hause funkt“ und sich als bekanntes Programm tarnt. Das zeigt: Ein alleiniges Vertrauen auf Firewalls und Standard-Virenschutz reicht nicht mehr aus. Wichtig sind zusĂ€tzlich:

  • RegelmĂ€ĂŸige und geprĂŒfte Updates von Sicherheitssoftware und Betriebssystem
  • Mehrschichtige Sicherheitskonzepte (z. B. Endpoint-Detection-Systeme, die auch auf Verhalten statt nur auf Signaturen achten, z. B. unser O.NET G DATA XDR)
  • ggf. Ersatz der vorhandenen ESET-Anwendung
  • Sensibilisierung der Mitarbeitenden, da ein erster unbefugter Zugriff auf ein System oft der Ausgangspunkt fĂŒr solche Angriffe ist
  • Enge Abstimmung mit dem IT-Dienstleister, um aktuelle Bedrohungen frĂŒhzeitig einordnen zu können

Woher die Angreifer stammen und wie sie sich ursprĂŒnglich Zugang zu den betroffenen Systemen verschaffen, ist bislang noch unklar. Sicherheitsforscher stellen entsprechende Erkennungsmerkmale zur VerfĂŒgung, mit denen IT-Verantwortliche ihre Systeme auf eine mögliche Infektion prĂŒfen können.

Unser Rat

Auch wenn Sleepwalker aktuell noch keine breite, öffentlich bekannte Angriffswelle ausgelöst hat, zeigt der Fall exemplarisch, wie ausgeklĂŒgelt moderne Angriffe mittlerweile sind. Wir empfehlen Unternehmen, ihre IT-Sicherheitsstrategie regelmĂ€ĂŸig zu ĂŒberprĂŒfen und nicht allein auf einzelne Schutzmaßnahmen zu vertrauen. Gerne unterstĂŒtzen wir Sie dabei, Ihre Systeme abzusichern und auf dem aktuellen Stand zu halten – sprechen Sie uns an!


Quelle: t3n.de – „Windows-Sicherheit: Warum Antiviren-Programme die Sleepwalker-Backdoor ĂŒbersehen“, 25.08.2026

Text und Titelbild mit KI bearbeitet und strukturiert.

FachkrĂ€ftemangel und wachsende Cyberbedrohungen bringen viele IT-Abteilungen an ihre Belastungsgrenze. Ein aktueller Gastbeitrag von Stefan Karpenstein (G DATA CyberDefense) auf Security-Insider zeigt: Ein Managed Security Operations Center (SOC) ist lĂ€ngst keine Notlösung mehr, sondern ein strategischer Baustein fĂŒr resiliente Unternehmens-IT – ein Ansatz, den wir bei Oberberg-Online fĂŒr unsere Kunden in der Region tĂ€glich leben.

Das Problem: zu viel Betrieb, zu wenig Vorsorge

In vielen IT-Teams bleibt kaum Zeit fĂŒr PrĂ€vention. Der laufende Betrieb bindet fast alle KapazitĂ€ten, wĂ€hrend strukturierte Sicherheitsprozesse und eine durchgehende NetzwerkĂŒberwachung auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig erfordert wirksame IT-Sicherheit Spezialwissen, um Bedrohungen richtig einzuordnen – genau das Wissen, das auf dem Arbeitsmarkt aktuell besonders knapp ist.

Die Lösung: Sicherheit rund um die Uhr, als Service

Ein Managed SOC ĂŒbernimmt die kontinuierliche Überwachung der IT-Infrastruktur – 24/7, an 365 Tagen im Jahr. So erhalten auch mittelstĂ€ndische Unternehmen Zugang zu Technologien und Expertise, die sonst meist Großunternehmen vorbehalten sind. Entscheidend bleibt dabei der Mensch: Erfahrene Analysten erkennen, ob ein nĂ€chtliches Skript eine regulĂ€re Wartung oder ein Angriffsversuch ist – eine Einordnung, die reine Technik allein nicht leisten kann.

Digitale SouverÀnitÀt: der Standort zÀhlt

Bei der Wahl eines Managed-SOC-Partners rĂ€t Karpenstein, neben Technik und Kosten auch den Unternehmenssitz zu berĂŒcksichtigen. Anbieter mit Sitz und Rechenzentren in Deutschland bzw. der EU bieten hohe Rechtssicherheit, da Daten im europĂ€ischen Rechtsraum bleiben. Bei US-Anbietern kann dagegen der CLOUD Act US-Behörden Zugriff auf Daten ermöglichen – auch wenn diese in Europa liegen. Hinzu kommen sprachliche und kulturelle NĂ€he: Im Ernstfall zĂ€hlt schnelle, klare Kommunikation mit lokalen Ansprechpartnern.

Genau hier setzen wir an: Als IT-Systemhaus mit Sitz im Oberbergischen kennen wir die Anforderungen mittelstĂ€ndischer Unternehmen in der Region – mit deutschen Rechenzentren, direkten Ansprechpartnern und ohne Umwege ĂŒber DrittlĂ€nder.

Fazit

Ein Managed SOC ersetzt keine eigene IT-Verantwortung, sondern ergĂ€nzt sie dort, wo KapazitĂ€ten fehlen. Richtig eingesetzt sorgt es fĂŒr planbare Kosten, schnellere Reaktionszeiten und mehr Resilienz gegenĂŒber Cyberangriffen.

Sie möchten wissen, ob ein Managed SOC auch fĂŒr Ihr Unternehmen sinnvoll ist? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne unverbindlich zu passenden IT-Sicherheitslösungen fĂŒr Ihr Unternehmen.


Quelle: Stefan Karpenstein, G DATA CyberDefense AG, Gastbeitrag auf Security-Insider.de (19.06.2026)

Artikelbild KI-generiert mit ChatGPT

Achtung, Entwickler: Neue Schadsoftware-Welle bedroht Software-Lieferketten

Aktuell warnen IT-Sicherheitsexperten vor einer neuen Angriffswelle des Schadprogramms „Shai-Hulud“, das sich ĂŒber das weit verbreitete npm-Ökosystem verbreitet – die zentrale Bezugsquelle fĂŒr Software-Bausteine in unzĂ€hligen JavaScript-Anwendungen. Seit Anfang August wurden bereits ĂŒber 440 Softwarepakete infiziert, darunter Bibliotheken mit zusammen mehr als zwei Milliarden Downloads pro Monat.

Das Perfide daran: Der Wurm tarnt sich nicht als offensichtlich schĂ€dliche Datei, sondern schleicht sich ĂŒber ganz normale Softwareinstallationen ein. Im Hintergrund stiehlt er Zugangsdaten zu Code-Repositories, Cloud-Diensten und Build-Prozessen – und verbreitet sich darĂŒber selbststĂ€ndig weiter. Ein einziger infizierter Entwicklerrechner kann so zum Einfallstor fĂŒr ganze Unternehmensnetzwerke werden.

Was bedeutet das fĂŒr Ihr Unternehmen?

Wer eigene Software entwickelt oder Anwendungen einsetzt, die auf entsprechenden Bibliotheken basieren, sollte jetzt prĂŒfen, ob betroffene Paketversionen im Einsatz sind. Zugangsdaten zu npm, GitHub, Cloud-Diensten, SSH und CI/CD-Systemen sollten im Zweifel vorsorglich erneuert werden.

FrĂŒherkennung statt böser Überraschung

Als IT-Systemhaus setzen wir bei Oberberg-Online auf Partner, die genau fĂŒr solche Bedrohungslagen die passende Antwort haben. Mit der Cybersense GmbH aus Dortmund arbeiten wir eng zusammen, wenn es um moderne Deception-Technologie geht: Statt nur auf klassische Schutzmechanismen zu setzen, platziert Cybersense unsichtbare Köder auf Entwicklerrechnern und in Build-Umgebungen. Greift ein Angreifer oder ein Wurm wie Shai-Hulud darauf zu, schlĂ€gt das System sofort und gezielt Alarm – oft, bevor grĂ¶ĂŸerer Schaden entsteht.

„Der Wurm verrĂ€t sich in dem Moment, in dem er zugreift“, so Cybersense-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Ralf Sturhan. Genau dieser Ansatz macht den Unterschied zwischen einem rechtzeitig gestoppten Vorfall und einem Sicherheitsvorfall, von dem man erst Wochen spĂ€ter aus der Presse erfĂ€hrt.

Jetzt handeln – wir beraten Sie

Sie sind unsicher, ob Ihre Systeme betroffen sein könnten, oder möchten Ihre Entwicklungs- und Build-Umgebungen grundsĂ€tzlich besser absichern? Sprechen Sie uns an: Als zertifizierter Partner von Cybersense unterstĂŒtzen wir Sie dabei, FrĂŒherkennung fĂŒr Ihre IT-Infrastruktur einzurichten und Ihr Unternehmen gegen Supply-Chain-Angriffe wie Shai-Hulud zu wappnen.

👉 Kontaktieren Sie unser Team jetzt fĂŒr eine unverbindliche Sicherheitsberatung.

Quelle: Pressemitteilung der Cybersense GmbH, Dortmund, 10. August 2026

Artikelbild von Cybersense, mit KI bearbeitet

Die Meldungen in der Presse hĂ€ufen sich. Die KI-Systeme von OpenAI, Anthropic und ganz neu auch von Meta sind unerlaubt aus geschĂŒtzten Umgebungen ausgebrochen und haben sich Zugang in fremde Unternehmensnetze verschafft.

Hierbei sehen die klassischen Verteidigungssysteme leider sehr alt aus, denn Firewalls, Endpoint-Protection & Co. wurden einfach ĂŒberwunden. Angesichts automatisierter Schwachstellenanalyse und dem Schreiben von Exploits dazu, sowie automatisierten Angriffen, schlagen der Verfassungsschutz und das BSI Alarm.

Aber wie können Unternehmen darauf reagieren? WÀhrend klassische Security-Systeme nicht alarmieren, erkennt und stoppt Cybersense solche Attacken. Wie das funktioniert, zeigt unser Partner im Webcast am 18.08.2026.

JETZT HIER ANMELDEN: Cybersense Webcast „Ist KI außer Kontrolle?“

Wer am 18.08. keine Zeit hat, muss nicht leer ausgehen, denn wir zeigen Euch gerne die Lösung in einem persönlichen Termin. TerminwĂŒnsche gerne via 02261 9155050 an uns kommunizieren.

 

(Artikelbild kontrolliert mit KI erstellt)

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Cyberversicherung oder Incident Response Retainer: Welche Absicherung hilft im Ernstfall wirklich?

Ein Cyberangriff ist fĂŒr viele Unternehmen keine Frage des „Ob“, sondern des „Wann“. Umso wichtiger ist es, im Vorfeld die richtige Absicherung zu wĂ€hlen. Zwei AnsĂ€tze werden dabei hĂ€ufig gegeneinander abgewogen: die klassische Cyberversicherung und der Incident Response Retainer. Beide verfolgen das Ziel, Unternehmen im Krisenfall zu unterstĂŒtzen – die Unterschiede in Vorbereitung, Reaktionsgeschwindigkeit und Praxistauglichkeit sind jedoch erheblich.

Cyberversicherung: Schnell abgeschlossen, aber oft statisch

Der große Vorteil einer Cyberversicherung liegt auf der Hand: Der Vertragsabschluss geht meist schnell und unkompliziert. FĂŒr viele Unternehmen ist das ein verlockendes Argument, um formal abgesichert zu sein.

In der Praxis zeigen sich jedoch einige Schwachstellen:

  • VertragsverlĂ€ngerungen ohne inhaltliche Aktualisierung: Policen werden oft automatisch verlĂ€ngert, ohne dass die Absicherung an neue Bedrohungslagen oder die verĂ€nderte IT-Infrastruktur des Unternehmens angepasst wird.
  • Reaktionszeit ist variabel: Wie schnell und intensiv im Ernstfall reagiert wird, hĂ€ngt stark vom jeweiligen Vertragspartner und dessen aktueller Priorisierung ab. Eine verbindliche, garantierte Reaktionszeit gibt es in der Regel nicht.

Das bedeutet: Im Schadensfall kann wertvolle Zeit verloren gehen – gerade dann, wenn schnelles Handeln ĂŒber das Ausmaß des Schadens entscheidet.

Incident Response Retainer: Vorbereitung als Erfolgsfaktor

Ein Incident Response Retainer verfolgt einen anderen Ansatz. Statt auf einen reinen Versicherungsschutz zu setzen, steht hier die aktive Vorbereitung auf den Ernstfall im Mittelpunkt:

  • Strukturiertes Onboarding: Spezialisierte Fachleute lernen die IT-Landschaft, Prozesse und Risiken des Unternehmens im Detail kennen, bevor ĂŒberhaupt ein Vorfall eintritt.
  • Kontinuierliche Aktualisierung: Durch regelmĂ€ĂŸige Workshops und Updates bleibt der Notfallplan auf dem aktuellen Stand der Bedrohungslage und der Unternehmensstruktur.
  • Klare Service Level Agreements (SLAs): Reaktionszeiten und Maßnahmen sind vertraglich klar definiert – im Ernstfall folgen sofortige, konkrete Schritte zur EindĂ€mmung des Vorfalls.

Dieser Ansatz sorgt dafĂŒr, dass im Krisenfall nicht erst improvisiert werden muss, sondern eingespielte AblĂ€ufe greifen.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Cyberversicherung

  • Schneller Vertragsabschluss auf Basis von Fragebogen und Selbstauskunft
  • VerlĂ€ngerung der Vertragslaufzeit ohne Aktualisierung der Deckung
  • Reaktion im Ernstfall abhĂ€ngig von Vertragspartner und PrioritĂ€t
  • Risiko steigender PrĂ€mien oder KĂŒndigung nach einem Vorfall
  • Mögliche AusschlĂŒsse, z. B. bei kriegerischen Handlungen

Incident Response Retainer

  • Onboarding durch spezialisierte Fachleute mit detaillierter IT-Analyse
  • RegelmĂ€ĂŸige Updates mittels Workshops und Statusabgleichen
  • Sofortige und konkrete Maßnahmen zur EindĂ€mmung dank definierter SLAs
  • Volle Kontrolle ĂŒber Kommunikation und Ablauf im Ernstfall
  • Kompensation bei Nichtinanspruchnahme, z. B. durch kostenfreie Beratungsstunden

 

Fazit: Kombination statt Entweder-oder

Beide AnsĂ€tze schließen sich nicht zwangslĂ€ufig gegenseitig aus. WĂ€hrend eine Cyberversicherung finanzielle SchĂ€den absichern kann, sorgt ein Incident Response Retainer dafĂŒr, dass im Ernstfall schnell und gezielt gehandelt wird – und damit oft ĂŒberhaupt erst verhindert, dass der Schaden ein Ausmaß erreicht, das die Versicherungssumme ausschöpft.

Informationen zum Incident Response Retainer gibt es bei uns. Und den passenden Vertrag in verschiedenen AusfĂŒhrungen – vom Mittelstand bis zum KRITIS-Kunden.

(Titelbild KI-generiert)