Fachkräftemangel und wachsende Cyberbedrohungen bringen viele IT-Abteilungen an ihre Belastungsgrenze. Ein aktueller Gastbeitrag von Stefan Karpenstein (G DATA CyberDefense) auf Security-Insider zeigt: Ein Managed Security Operations Center (SOC) ist längst keine Notlösung mehr, sondern ein strategischer Baustein für resiliente Unternehmens-IT – ein Ansatz, den wir bei Oberberg-Online für unsere Kunden in der Region täglich leben.

Das Problem: zu viel Betrieb, zu wenig Vorsorge

In vielen IT-Teams bleibt kaum Zeit für Prävention. Der laufende Betrieb bindet fast alle Kapazitäten, während strukturierte Sicherheitsprozesse und eine durchgehende Netzwerküberwachung auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig erfordert wirksame IT-Sicherheit Spezialwissen, um Bedrohungen richtig einzuordnen – genau das Wissen, das auf dem Arbeitsmarkt aktuell besonders knapp ist.

Die Lösung: Sicherheit rund um die Uhr, als Service

Ein Managed SOC übernimmt die kontinuierliche Überwachung der IT-Infrastruktur – 24/7, an 365 Tagen im Jahr. So erhalten auch mittelständische Unternehmen Zugang zu Technologien und Expertise, die sonst meist Großunternehmen vorbehalten sind. Entscheidend bleibt dabei der Mensch: Erfahrene Analysten erkennen, ob ein nächtliches Skript eine reguläre Wartung oder ein Angriffsversuch ist – eine Einordnung, die reine Technik allein nicht leisten kann.

Digitale Souveränität: der Standort zählt

Bei der Wahl eines Managed-SOC-Partners rät Karpenstein, neben Technik und Kosten auch den Unternehmenssitz zu berücksichtigen. Anbieter mit Sitz und Rechenzentren in Deutschland bzw. der EU bieten hohe Rechtssicherheit, da Daten im europäischen Rechtsraum bleiben. Bei US-Anbietern kann dagegen der CLOUD Act US-Behörden Zugriff auf Daten ermöglichen – auch wenn diese in Europa liegen. Hinzu kommen sprachliche und kulturelle Nähe: Im Ernstfall zählt schnelle, klare Kommunikation mit lokalen Ansprechpartnern.

Genau hier setzen wir an: Als IT-Systemhaus mit Sitz im Oberbergischen kennen wir die Anforderungen mittelständischer Unternehmen in der Region – mit deutschen Rechenzentren, direkten Ansprechpartnern und ohne Umwege über Drittländer.

Fazit

Ein Managed SOC ersetzt keine eigene IT-Verantwortung, sondern ergänzt sie dort, wo Kapazitäten fehlen. Richtig eingesetzt sorgt es für planbare Kosten, schnellere Reaktionszeiten und mehr Resilienz gegenüber Cyberangriffen.

Sie möchten wissen, ob ein Managed SOC auch für Ihr Unternehmen sinnvoll ist? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne unverbindlich zu passenden IT-Sicherheitslösungen für Ihr Unternehmen.


Quelle: Stefan Karpenstein, G DATA CyberDefense AG, Gastbeitrag auf Security-Insider.de (19.06.2026)

Artikelbild KI-generiert mit ChatGPT

Achtung, Entwickler: Neue Schadsoftware-Welle bedroht Software-Lieferketten

Aktuell warnen IT-Sicherheitsexperten vor einer neuen Angriffswelle des Schadprogramms „Shai-Hulud“, das sich über das weit verbreitete npm-Ökosystem verbreitet – die zentrale Bezugsquelle für Software-Bausteine in unzähligen JavaScript-Anwendungen. Seit Anfang August wurden bereits über 440 Softwarepakete infiziert, darunter Bibliotheken mit zusammen mehr als zwei Milliarden Downloads pro Monat.

Das Perfide daran: Der Wurm tarnt sich nicht als offensichtlich schädliche Datei, sondern schleicht sich über ganz normale Softwareinstallationen ein. Im Hintergrund stiehlt er Zugangsdaten zu Code-Repositories, Cloud-Diensten und Build-Prozessen – und verbreitet sich darüber selbstständig weiter. Ein einziger infizierter Entwicklerrechner kann so zum Einfallstor für ganze Unternehmensnetzwerke werden.

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Wer eigene Software entwickelt oder Anwendungen einsetzt, die auf entsprechenden Bibliotheken basieren, sollte jetzt prüfen, ob betroffene Paketversionen im Einsatz sind. Zugangsdaten zu npm, GitHub, Cloud-Diensten, SSH und CI/CD-Systemen sollten im Zweifel vorsorglich erneuert werden.

Früherkennung statt böser Überraschung

Als IT-Systemhaus setzen wir bei Oberberg-Online auf Partner, die genau für solche Bedrohungslagen die passende Antwort haben. Mit der Cybersense GmbH aus Dortmund arbeiten wir eng zusammen, wenn es um moderne Deception-Technologie geht: Statt nur auf klassische Schutzmechanismen zu setzen, platziert Cybersense unsichtbare Köder auf Entwicklerrechnern und in Build-Umgebungen. Greift ein Angreifer oder ein Wurm wie Shai-Hulud darauf zu, schlägt das System sofort und gezielt Alarm – oft, bevor größerer Schaden entsteht.

„Der Wurm verrät sich in dem Moment, in dem er zugreift“, so Cybersense-Geschäftsführer Ralf Sturhan. Genau dieser Ansatz macht den Unterschied zwischen einem rechtzeitig gestoppten Vorfall und einem Sicherheitsvorfall, von dem man erst Wochen später aus der Presse erfährt.

Jetzt handeln – wir beraten Sie

Sie sind unsicher, ob Ihre Systeme betroffen sein könnten, oder möchten Ihre Entwicklungs- und Build-Umgebungen grundsätzlich besser absichern? Sprechen Sie uns an: Als zertifizierter Partner von Cybersense unterstützen wir Sie dabei, Früherkennung für Ihre IT-Infrastruktur einzurichten und Ihr Unternehmen gegen Supply-Chain-Angriffe wie Shai-Hulud zu wappnen.

👉 Kontaktieren Sie unser Team jetzt für eine unverbindliche Sicherheitsberatung.

Quelle: Pressemitteilung der Cybersense GmbH, Dortmund, 10. August 2026

Artikelbild von Cybersense, mit KI bearbeitet

Die Meldungen in der Presse häufen sich. Die KI-Systeme von OpenAI, Anthropic und ganz neu auch von Meta sind unerlaubt aus geschützten Umgebungen ausgebrochen und haben sich Zugang in fremde Unternehmensnetze verschafft.

Hierbei sehen die klassischen Verteidigungssysteme leider sehr alt aus, denn Firewalls, Endpoint-Protection & Co. wurden einfach überwunden. Angesichts automatisierter Schwachstellenanalyse und dem Schreiben von Exploits dazu, sowie automatisierten Angriffen, schlagen der Verfassungsschutz und das BSI Alarm.

Aber wie können Unternehmen darauf reagieren? Während klassische Security-Systeme nicht alarmieren, erkennt und stoppt Cybersense solche Attacken. Wie das funktioniert, zeigt unser Partner im Webcast am 18.08.2026.

JETZT HIER ANMELDEN: Cybersense Webcast „Ist KI außer Kontrolle?“

Wer am 18.08. keine Zeit hat, muss nicht leer ausgehen, denn wir zeigen Euch gerne die Lösung in einem persönlichen Termin. Terminwünsche gerne via 02261 9155050 an uns kommunizieren.

 

(Artikelbild kontrolliert mit KI erstellt)

🏆 Zehn Mal in Folge ausgezeichnet – NoSpamProxy hat erneut den VBSpam+ Award von Virus Bulletin gewonnen. 🥳

Damit bestätigt eine der weltweit renommiertesten, unabhängigen Testinstanzen erneut die herausragende Performance von NoSpamProxy beim zuverlässigen Erkennen von erwünschten, unerwünschten und bösartigen E-Mails. 📧🛡️

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Cyberversicherung oder Incident Response Retainer: Welche Absicherung hilft im Ernstfall wirklich?

Ein Cyberangriff ist für viele Unternehmen keine Frage des „Ob“, sondern des „Wann“. Umso wichtiger ist es, im Vorfeld die richtige Absicherung zu wählen. Zwei Ansätze werden dabei häufig gegeneinander abgewogen: die klassische Cyberversicherung und der Incident Response Retainer. Beide verfolgen das Ziel, Unternehmen im Krisenfall zu unterstützen – die Unterschiede in Vorbereitung, Reaktionsgeschwindigkeit und Praxistauglichkeit sind jedoch erheblich.

Cyberversicherung: Schnell abgeschlossen, aber oft statisch

Der große Vorteil einer Cyberversicherung liegt auf der Hand: Der Vertragsabschluss geht meist schnell und unkompliziert. Für viele Unternehmen ist das ein verlockendes Argument, um formal abgesichert zu sein.

In der Praxis zeigen sich jedoch einige Schwachstellen:

  • Vertragsverlängerungen ohne inhaltliche Aktualisierung: Policen werden oft automatisch verlängert, ohne dass die Absicherung an neue Bedrohungslagen oder die veränderte IT-Infrastruktur des Unternehmens angepasst wird.
  • Reaktionszeit ist variabel: Wie schnell und intensiv im Ernstfall reagiert wird, hängt stark vom jeweiligen Vertragspartner und dessen aktueller Priorisierung ab. Eine verbindliche, garantierte Reaktionszeit gibt es in der Regel nicht.

Das bedeutet: Im Schadensfall kann wertvolle Zeit verloren gehen – gerade dann, wenn schnelles Handeln über das Ausmaß des Schadens entscheidet.

Incident Response Retainer: Vorbereitung als Erfolgsfaktor

Ein Incident Response Retainer verfolgt einen anderen Ansatz. Statt auf einen reinen Versicherungsschutz zu setzen, steht hier die aktive Vorbereitung auf den Ernstfall im Mittelpunkt:

  • Strukturiertes Onboarding: Spezialisierte Fachleute lernen die IT-Landschaft, Prozesse und Risiken des Unternehmens im Detail kennen, bevor überhaupt ein Vorfall eintritt.
  • Kontinuierliche Aktualisierung: Durch regelmäßige Workshops und Updates bleibt der Notfallplan auf dem aktuellen Stand der Bedrohungslage und der Unternehmensstruktur.
  • Klare Service Level Agreements (SLAs): Reaktionszeiten und Maßnahmen sind vertraglich klar definiert – im Ernstfall folgen sofortige, konkrete Schritte zur Eindämmung des Vorfalls.

Dieser Ansatz sorgt dafür, dass im Krisenfall nicht erst improvisiert werden muss, sondern eingespielte Abläufe greifen.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Cyberversicherung

  • Schneller Vertragsabschluss auf Basis von Fragebogen und Selbstauskunft
  • Verlängerung der Vertragslaufzeit ohne Aktualisierung der Deckung
  • Reaktion im Ernstfall abhängig von Vertragspartner und Priorität
  • Risiko steigender Prämien oder Kündigung nach einem Vorfall
  • Mögliche Ausschlüsse, z. B. bei kriegerischen Handlungen

Incident Response Retainer

  • Onboarding durch spezialisierte Fachleute mit detaillierter IT-Analyse
  • Regelmäßige Updates mittels Workshops und Statusabgleichen
  • Sofortige und konkrete Maßnahmen zur Eindämmung dank definierter SLAs
  • Volle Kontrolle über Kommunikation und Ablauf im Ernstfall
  • Kompensation bei Nichtinanspruchnahme, z. B. durch kostenfreie Beratungsstunden

 

Fazit: Kombination statt Entweder-oder

Beide Ansätze schließen sich nicht zwangsläufig gegenseitig aus. Während eine Cyberversicherung finanzielle Schäden absichern kann, sorgt ein Incident Response Retainer dafür, dass im Ernstfall schnell und gezielt gehandelt wird – und damit oft überhaupt erst verhindert, dass der Schaden ein Ausmaß erreicht, das die Versicherungssumme ausschöpft.

Informationen zum Incident Response Retainer gibt es bei uns. Und den passenden Vertrag in verschiedenen Ausführungen – vom Mittelstand bis zum KRITIS-Kunden.

(Titelbild KI-generiert)

Seit 1987 ist G DATA Security-Pionier. Unser Partner seit mehr als 25 Jahren kommt aus dem Herzen NRWs, aus Bochum.

Die Entwicklung, der Betrieb und der Hauptsitz sind also komplett in Deutschland und entsprechen voll und ganz den Anforderungen der DSGVO, NIS2 & Co.

Frisch am Start und bei uns mit monatlicher Abrechnung verfügbar: G DATA XDR

Was unterscheidet XDR vom klassischen Endpointschutz?

Endpoint-Lösungen im klassichen Sinn schützen den einen Client vor Schadsoftware (Prevent)

XDR geht darüber hinaus und bedient die Themen Prevent, Detect & Response. Es bietet eine systemweite Verhaltensüberwachung, ein zentrales Webportal für alle Endpunkte, eine erweiterte Angriffserkennung über alle Systeme, sowie eine optionale Erweiterung um ein 24/7 SOC (MXDR) und eine SIEM-Anbindung.

Wir bieten darüber hinaus den TAM-Service dazu an (Technical Account Manager), der als persönlicher Ansprechpartner zum Einen die technische Umgebung bei Ihnen kennt und weitere „Upgrades“ bietet:

  • priorisierte telefonische Fallannahme im 24/7 Support
  • Begleitung bei der Migration zu XDR
  • Regelmäßige Config-Checks (2 mal jährlich)
  • Unterstützung bei der SIEM-Anbindung
  • Priorisierung bei Bug-, Feature- und Sample-Einsendungen

Sprechen wir doch einfach darüber, wie wir Ihre Umgebung ein Stückchen sicherer machen können: 02261 9155050

 

 

 

Neu bei uns – aber ein etablierter Hersteller. Nach ausführlicher Testphase bei uns und dem Onboarding eines größeren Kunden, jetzt für alle Unternehmen und öffentliche Auftraggeber verfügbar.

Was macht Threatlocker? Die drei Kernmodule erklären wir hier kurz:

Nur erlaubte Programme dürfen laufen – alles andere bleibt draußen

Das Herzstück von ThreatLocker ist das sogenannte Applikations-Whitelisting. Das Prinzip ist so einfach wie wirkungsvoll: Auf Ihren Rechnern darf nur das ausgeführt werden, was Sie ausdrücklich freigegeben haben. Jede unbekannte Software – ob versehentlich heruntergeladen oder von Angreifern eingeschleust – wird automatisch blockiert. Ransomware, die sich unbemerkt einschleicht, hat so schlicht keine Chance, sich zu aktivieren. Ihr IT-Team behält jederzeit die volle Kontrolle darüber, welche Programme in Ihrem Unternehmen aktiv sind.

Programme können nicht mehr tun, was sie nicht sollen

Selbst legitime Software kann missbraucht werden. Angreifer nutzen oft bekannte Programme wie Word, den Browser oder PDF-Reader als Einfallstor, um im Hintergrund Schaden anzurichten. ThreatLocker begegnet diesem Problem mit dem Ringfencing-Modul: Es legt fest, was jede einzelne Anwendung darf – und was nicht. Eine Textverarbeitung hat nichts im Netzwerk zu suchen. Ein Browser sollte keine Systemdateien verändern dürfen. ThreatLocker setzt genau diese Grenzen – automatisch und zuverlässig.

Erweiterte Berechtigungen nur dort, wo sie wirklich nötig sind

Viele Angriffe funktionieren nur deshalb, weil Nutzer oder Programme zu weitreichende Rechte auf dem System haben. Mit der Elevation Control von ThreatLocker vergeben Sie erhöhte Berechtigungen gezielt und kontrolliert – ohne gleich Administrator-Rechte für alle freischalten zu müssen. Ein Mitarbeiter kann eine bestimmte Software mit erhöhten Rechten ausführen, ohne dass dadurch das gesamte System angreifbar wird. Das schützt und erhält gleichzeitig die Arbeitsfähigkeit Ihres Teams.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Ransomware und Schadsoftware werden blockiert, bevor sie Schaden anrichten können
  • Nur freigegebene Programme dürfen auf Ihren Systemen ausgeführt werden
  • Anwendungen können nicht als Einfallstor für Angriffe missbraucht werden
  • Berechtigungen werden gezielt vergeben – kein unnötiges Sicherheitsrisiko durch zu weit reichende Rechte
  • Volle Transparenz und Kontrolle für Ihre IT-Abteilung
  • Minimaler Aufwand für Ihre Mitarbeiter im Tagesgeschäft

FortiBleed: Massive Angriffswelle gefährdet zehntausende Fortinet-Firewalls weltweit

Sicherheitsforscher deckten eine der bislang größten dokumentierten Kompromittierungskampagnen gegen Netzwerk-Infrastruktur auf. Unter dem Namen FortiBleed läuft eine koordinierte, hochautomatisierte Angriffswelle, die Fortinet FortiGate-Firewalls und SSL-VPN-Gateways weltweit ins Visier nimmt.

Was steckt hinter FortiBleed?

Ein Sicherheitsforscher stieß Anfang Juni 2026 auf eine ungewöhnlich aufgebaute Datensammlung. Nach genauerer Untersuchung erwies sie sich als Bestand gestohlener Anmeldedaten für Fortinet-Firewalls und VPN-Gateways. Das Sicherheitsunternehmen SOCRadar entdeckte dabei nicht nur eine Liste gestohlener Passwörter, sondern die gesamte Angriffsinfrastruktur: die Werkzeuge, die Automatisierung und die Opferliste. Security-InsiderSOCRadar

Die Angreifer haben systematisch Konfigurationsdateien von internetexponierten FortiGate-Geräten ausgelesen und die darin enthaltenen Passwort-Hashes geknackt – mit dem Ergebnis verifizierter, funktionierender Administratoren-Zugangsdaten für zwischen 30.000 und 75.000 Geräte in 194 Ländern. Arctic Wolf

Wie funktioniert der Angriff?

Die Angreifer scannen das Internet systematisch nach Fortinet-Geräten, testen bekannte Passwörter und protokollieren jeden erfolgreichen Login. Einmal kompromittiert, nutzen sie die Firewall als Lauschposten, um den durchfließenden SSL-VPN-Datenverkehr abzugreifen und weitere Zugangsdaten zu sammeln. Diese fließen dann zurück in den Scanner – das System speist sich selbst. SOCRadar

Eine russischsprachige Gruppe setzte dabei rund 1,16 Milliarden Anmeldeversuche und einen Cluster aus 45 Grafikprozessoren ein, um die Passwort-Hashes zu knacken. BornCity

Der technische Grund für den Erfolg der Angreifer: Fortinet stellte zwar Anfang 2025 auf das sicherere PBKDF2-Hashing-Verfahren um, doch dieser Schutz greift nur, wenn Administratoren sich nach dem Firmware-Update aktiv eingeloggt haben. Viele Geräte speicherten die Zugangsdaten daher weiterhin im älteren, anfälligeren SHA-256-Format – leichte Beute für Offline-Brute-Force-Angriffe. InfoStealers

Welche Gefahr droht betroffenen Unternehmen?

Die eigentliche Gefahr liegt nicht im einzelnen geleakten Passwort, sondern in der Position der betroffenen Geräte. Eine Firewall sitzt am Netzwerkperimeter – gültige Administrator-Zugangsdaten geben Angreifern direkten Zugriff auf interne Systeme, VPN-Tunnel und sensible Daten. Mit Administratorrechten lassen sich Firewall-Regeln verändern, neue VPN-Konten anlegen und der Datenverkehr umleiten. Von dort bewegen sich Angreifer über Lateral Movement seitlich ins Netzwerk, exfiltrieren Daten oder bringen Ransomware aus. Sophos

Besonders alarmierend: Die Angreifer führen strukturierte Datenbanken mit bereits validierten Logins, sortiert nach Ländern, Branchen und sogar dem geschätzten Unternehmensumsatz – ein klares Zeichen für die Vorbereitung gezielter, gewinnorientierter Folgeattacken. IOK GmbH & Co. KG

Was sollten Unternehmen jetzt tun?

Fortinet empfiehlt, alle Admin- und VPN-Sitzungen sofort zu beenden und Zugangsdaten zurückzusetzen, Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zu aktivieren, auf aktuelle FortiOS-Versionen zu aktualisieren sowie Logs auf unbekannte Administrator-Zugriffe, Lateral Movement und verdächtige Kontoaktivitäten zu prüfen. The Hacker News

Darüber hinaus sollten Weboberflächen und SSH-Zugänge zur Firewall-Verwaltung niemals offen aus dem Internet erreichbar sein. Der administrative Zugriff sollte auf vertrauenswürdige, interne Netzwerke beschränkt oder über ein dediziertes, abgesichertes Management-VPN abgewickelt werden. IOK GmbH & Co. KG

Warum unsere Fortinet Kunden nicht betroffen sind?

Kunden von Oberberg-Online, die einen aktiven und gültigen Servicevertrag für Ihre Fortinet-Devices mit uns haben, erhalten regelmäßig Updates Ihrer Systeme proaktiv eingespielt. Von daher wurden diese Geräte schon vor längerer Zeit aktualisiert und sind nicht betroffen.

Zudem werden die Management-Interfaces bei ausschließlich durch uns verwalteten Appliances nicht öffentlich aus dem Internet erreicht.


Sie betreiben Fortinet-Systeme und sind unsicher, ob Ihr Unternehmen betroffen ist? Sprechen Sie uns an – als Ihr IT-Systemhaus im Bergischen Land unterstützen wir Sie bei der Überprüfung, Absicherung und bei Bedarf auch bei der Incident Response.

02261 9155050 oder vertrieb@oberberg.net


Quellen: SOCRadar, Arctic Wolf, Hudson Rock, The Hacker News, CERT.at (Stand: Juni 2026); Titelbild KI-generiert

𝗔𝗻𝗴𝗿𝗶𝗳𝗳𝘀𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗻 𝘄𝗲𝗻𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝟮 𝗪𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻.
29.500 Einrichtungen fallen in Deutschland unter #NIS2. Die meisten haben MFA, Schulungen und eine Risikoanalyse. Und trotzdem keine Antwort auf die Kernfrage des Gesetzes:

𝗪𝗶𝗲 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝘃𝗼𝗿𝗳𝗮𝗹𝗹 𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻, 𝗯𝗲𝘃𝗼𝗿 𝗦𝗶𝗲 𝗶𝗵𝗻 𝗺𝗲𝗹𝗱𝗲𝗻 𝗺𝘂̈𝘀𝘀𝗲𝗻?
Ohne Logerfassung, ohne Erkennungsregeln, ohne Alarmbewertung: gar nicht. Genau diese Lücke schließen wir mit unserem Partner Cybersense. In rund 14 Tagen, maßgeschneidert auf Ihre Umgebung, betreut aus dem Cybersense SOC in #Dortmund, NRW.

– 𝗙𝗿𝘂̈𝗵𝘄𝗮𝗿𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗗𝗲𝘁𝗲𝗰𝘁𝗶𝗼𝗻: Lures und Traps im Active Directory, in Dateifreigaben und im Netzwerk. Angreifer werden in der Ausforschungsphase sichtbar – lange bevor Schaden entsteht. Agentenlos, rückwirkungsfrei, unabhängig von Signaturen. 🚨

– 𝗟𝗼𝗴𝗯𝗮𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗘𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗖𝗼𝗿𝗲 𝗦𝗜𝗘𝗠: Rund 40 kuratierte Use Cases nach MITRE ATT&CK für Windows- und Linux-Sicherheitsereignisse. Logs werden zentral erfasst, korreliert und nachvollziehbar aufbewahrt. 💡

– 𝗖𝗼-𝗠𝗮𝗻𝗮𝗴𝗲𝗱 𝗦𝗢𝗖 𝗮𝘂𝘀 𝗗𝗼𝗿𝘁𝗺𝘂𝗻𝗱, NRW: Das Cybersense Team bewertet jeden Alarm und liefert eine konkrete Handlungsempfehlung. Ein eigenes SOC-Team ist dafür nicht erforderlich. 🤝

NIS-2 wartet nicht. Aber der Einstieg muss nicht 12 Monate dauern.

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