Der Europäische Monat für Cybersicherheit hat begonnen

Seit 2012 sensibilisiert der ECSM (European Cyber Security Month) europaweit Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen für den umsichtigen und verantwortungsbewussten Umgang im Cyber-Raum.

Unter Federführung der europäischen IT-Sicherheitsbehörde ENISA bieten die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union während des ECSM verschiedene Veranstaltungen und Informationen zum Thema Cyber-Sicherheit an. Im Jahr 2016 beispielsweise nahmen 32 Staaten mit mehr als 450 Aktivitäten am ECSM teil. Deutschland rückte Inhalte zum Thema „Ins Internet – mit Sicherheit“ in den Fokus der Öffentlichkeit, um Internetnutzer in Europa für die möglichen Risiken des Internets zu sensibilisieren und ihnen Informationen, Hilfestellungen und Praxisbeispiele an die Hand zu geben, mit denen sie sich sicherer durch das Internet bewegen können.

Als Mitglied der Allianz für Cybersecurity steht Oberberg-Online ganzjährig für Cyber-Sicherheit und konzipiert, implementiert und betreibt Security-Lösungen für den Mittelstand in NRW.

Einige Aktionen möchten wir Ihnen an dieser Stelle empfehlen:

Podcast des hessischen Rundfunks zum Thema Cybercrime

Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW

Sicher im Internet unterwegs: Warnungen und Infos rund um Datenschutz

Tipps für Unternehmer und Mitarbeiter zum Schutz vor Cyberkriminalität

Schulung zum Thema „Sichere Passwörter“

Poster zum Thema Erkennung gefährlicher Nachrichten im Internet

Im G DATA Ratgeber gibt es hilfreiche Erklärungen und Tipps rund um das Thema IT-Sicherheit

Themenwoche „Cyber-Sicherheit zuhause“ vom 16.10 – 22.10.2017

Aktuelle Cyberbedrohungen

Wie Sie Ihr Unternehmen sicherer machen, erfahren Sie bei uns:

 

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Dennis Goslar

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Dirk Zurawski
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Bastian Breidenbach

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Die Auswahl der richtigen Firewall

Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen ist die Auswahl der richtigen IT-Security-Komponenten. Der Markt ist hier quasi unüberschaubar und eine Vielzahl Anbieter buhlen um die Budgets.

Dabei hat jeder Anbieter die beste Lösung im Portfolio und deren Marketingabteilungen produzieren bunte Statistiken und Whitepaper, um den Kunden zu überzeugen. Orientierung in diesem Dickicht bieten unabhängige Tests, die Firewalls unter realen Bedingungen prüfen. So werden dann auch Leistungsdaten offengelegt, die z.B. einen Einbruch des Firewall-Durchsatzes bei kleinen Paketgrößen dokumentieren – was viele Hersteller geflissentlich in ihren Unterlagen nicht aufzeigen.

Einer der bekanntesten unabhängigen Tester sind die NSS-Labs. Hier wird regelmäßig den 10 führenden Next Generation Firewall Herstellern auf den Zahn gefühlt.

Im aktuellen Test schnitten sowohl die Fortigate 600D, als auch die Fortigate 3200D mit dem Ergebnis „NSS Labs recommended NGFW“ ab – bereits zum vierten mal. Getestet wurden neben der Erkennung und dem Blockieren von Exploits und Angriffen auch die Leistung bei der Prüfung von SSL-Traffic (sehr Ressourcen-intensiv) und dem Netzwerkdurchsatz bei allen Paketgrößen. Abgerundet durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis (gemessen in USD pro geschütztem MBit/sek Bandbreite) sind die getesteten Fortigates eine NSS-Empfehlung – wie auch viele andere getestete Fortinet-Lösungen im gesamten IT-Security Umfeld.

Mehr zu den Fortinet-Lösungen und einer gestaffelten IT-Security für Ihr Unternehmen gibt es bei uns:

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Bastian Breidenbach

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Fallstudie Halle 32 – Mit Sicherheit vernetzt

DIE HALLE 32: ORT MIT TRADITION UND ZUKUNFT – AUCH BEI DER IT-SICHERHEIT – DANK FORTINET UND OBERBERG-ONLINE

Die Halle 32 blickt auf mittlerweile über 125 Jahre Tradition zurück. Mitten im Oberbergischen auf dem als Stettenwiesen bekannten Wiesengelände sollte sie von Anfang an ohne Glanz und ohne „Schnick-Schnack“ ihren funktionellen Zweck erfüllen. Damals war das die Gelbgießerei, in der Gussteile hergestellt wurden.

Mit dem rasanten Wachstum im Laufe der Jahrzehnte erfuhr die Halle mehrfache Erweiterungen, Umbauten und Instandsetzungen. Als 1999 das Aus für L. & C. Steinmüller, Besitzer und ehemals größter Arbeitgeber der Region, kam, erwarb die Stadt Gummersbach 2002 das Gelände. Es stellte sich die Frage, was mit den Gebäuden geschehen sollte. Große Einigkeit herrschte darüber, die Erinnerung an die industrielle Geschichte des Ortes wachzuhalten. Ein Konzept für eine „tragfähige Nachnutzung“ als Kultur- und Begegnungsstätte wurde entwickelt und das Gebäude als Veranstaltungszentrum und Bindeglied zwischen Tradition und Zukunft umgebaut.

Mit diesem Umbau und „neuem Leben“ als modernes Veranstaltungs- und Kulturzentrum für Konzerte, Messen und Musicals sowie als VIP-Bereich bei den Handballbundesligaspielen des VfL Gummersbach wollte das Management der Halle 32 ihren Mitarbeitern und Gästen eine sichere und zuverlässige Bereitstellung des Internetzugriffs über Ethernet und WLAN gewährleisten. Ziel war es, eine umfassende, stabile Lösung mit einfachem Management und geringem operativen Aufwand zu finden.

Deswegen fiel die Entscheidung auf die Security Fabric von Fortinet mit den Bestandteilen FortiGate 200D Enterprise Firewall mit FortiAP Access Points und der zentralisierten Security Logging- und Reporting-Lösung FortiAnalyzer zur Absicherung des durch Oberberg-Online neu implementierten Cisco-Netzwerks.

Wir freuen uns, dass unsere Case-Study mittlerweile auch im Magazin IT-Mittelstand (04/2017) und im Security Kompedium des Vogel IT Verlags erschienen ist (Security Insider).

Die vollständige Fallstudie unseres Hersteller-Partners Fortinet können Sie hier herunterladen.

Ihr individuelles Sicherheits-Projekt stemmen wir gemeinsam:

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Crashoverride und Industroyer gefährden Industrieanlagen

Aktuell veröffentlichten die beiden Sicherheits-Unternehmen ESET und Dragos Inc. ihre jeweilige Analyse der Schadsoftware Crashoverride, bzw. Industroyer. Trotz unterschiedlicher Bezeichnung beziehen sich beide Analysten auf den Stromausfall Ende 2016 in Kiew und Teilen der Ukraine und ordnen diesen als Cyberattacke ein.

Blackout - die Bildschirme bleiben dunkel

Blackout – die Bildschirme bleiben dunkel

Als größte Bedrohung für Industrieanlagen seit Stuxnet (der das iranische Atomprogramm maßgeblich gelähmt hatte) bezeichnen die ESET-Analysten Industroyer (kurz für Industry Destroyer). Besonders gefährlich ist die Software, weil sie auf einfachste Art für unterschiedliche Industriesysteme angepasst werden kann.

Robert M. Lee, ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter und Gründer von Dragos, den wir bereits als Sicherheitsexperten auf der Heidelberger Troopers-Konferenz live erleben durften, definiert den Angriff in der Ukraine als Testlauf und befürchtet, dass mit entsprechendem Vorlauf auch größere Stromnetze auf der gesamten Welt lahmgelegt werden könnten.

Das Kernproblem der gesamten Thematik ist, dass die Steuerungssysteme oftmals aus einer Zeit stammen, in der die Anlagen weder untereinander vernetzt, noch ans Internet angeschlossen waren. Insofern existieren für diese Systeme und die dort verwendeten Protokolle  gar keine nativen Sicherheitsmechanismen.

Die Reports beider Sicherheitsfirmen haben wir zur Ansicht hinterlegt. Das ESET-PDF finden Sie hier. Die Unterlagen von Dragos haben wir hier bereitgestellt. Beide Abhandlungen sind in englischer Sprache verfasst und bieten tiefere Einsicht in den Aufbau des Angriffs und die Vorgehensweise der Angreifer. Hinweise zur Verteidigung stellt Dragos auf Seite 26 bereit.

 

 

Revolution für den Mittelstand

Enterprise IT-Security für den deutschen Mittelstand

Sicher. Erschwinglich. Funktioniert.

Über 310.000 Kunden setzen auf Fortinet – darunter die weltgrößten Unternehmen, Service-Provider und öffentlichen Auftraggeber. Diese Kunden erwarten IT-Security der Extraklasse und unser Technologie-Partner Fortinet ist ihr Hersteller der Wahl.

Jetzt revolutioniert Fortinet den deutschen Mittelstand. Gerade er befindet sich im Fokus von Cyberkriminellen. Warum sich also mit weniger IT-Sicherheit zufrieden geben als die Großen?

Mit Oberberg-Online und Fortinet setzen Sie  auf echte Enterprise-Security:

ECHTE PERFORMANCE

Der Performance wegen Security-Funktionen abschalten? Mit den patentierten Fortinet Security-Prozessoren (SPUs) gehört dieser Kompromiss der Vergangenheit an.

 

BLITZSCHNELLE SECURITY-UPDATES

Ewig auf Updates gegen neue Bedrohungen warten? Das FortiGuard-Team ist schneller. Es entwickelt Sicherheits-Updates im eigenen Haus und aktualisiert Ihre Systeme just-in-time.

 

INTERNE SEGMENTIERUNG

Nur ein Sicherheits-Check am Netzwerkrand? Es geht besser. Unterteilen Sie Ihr Netzwerk in virtuelle Bereichemit unterschiedlichen Sicherheitsrichtlinien.

 

ENTERPRISE MAIL SECURITY

Schadhafte E-Mails im Postfach? Schluss damit. Die FortiMail Box bietet extrem hohe Erkennungsraten und sehr geringe False-Positives.IDC urteilt: Leader in der Kategorie Worldwide E-Mail Security 2016.

 

SANDBOXING – IN DER CLOUD ODER BEI IHNEN VOR ORT

Angriffe nur durch Abgleich mit bekannten Angriffsmustern erkennen? Dadurch den neuesten Verschlüsselungsvirus nicht erkennen? Nein. FortiSandbox entlarvt auch unbekannte Angriffe – mit verhaltensbasierter Analyse.

 

CLOUD- & SUPPORT-CENTER IN DEUTSCHLAND

Sie sind stolz auf Ihr „Made in Germany“? Wir auch! Oberberg-Online als Ihr Partner in der Region setzt auf Fortinet mit dem Support- und Cloud-Center in Deutschland. Damit stehen wir im Tagesgeschäft nah an Ihrer Seite.

 

Übrigens: Fortinet ist bereits im 7. Jahr in Folge führend im Gartner UTM Magic-Quadranten.

Das alles gibt´s zum Download hier.

Weitere Infos und auch die passenden Lösungen gibt es bei uns:

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Ransomware & Zero Day Angriffe abwehren!

Ransomware & Zero Day Angriffe abwehren – Verteidigung gegen das Unerkannte

Ihr Netzwerk wird ständig von allen Seiten attackiert. Traditionelle Methoden zur Verteidigung Ihres Netzwerks gegen Angreifer und Cyberkriminelle zeigen kaum noch Wirkung. Perimeter werden regelmäßig überwunden, Benutzer klicken weiterhin unreflektiert auf Links und öffnen Anhänge und Ihr Sicherheitspersonal ist angesichts der Flut an Warnmeldungen und Alarmen überfordert. Von all dem verdeckt, greifen ZeroDay- und komplexe Bedrohungen Ihre Daten ab oder zerstören sie, stehlen Ihr geistiges Eigentum oder wettbewerbsrelevante Informationen oder geben Ihr Unternehmen schlicht der Lächerlichkeit preis. Wenn Ihre aktuelle Sicherheitsinfrastruktur diese Angriffe oder die im Netzwerk hinterlassenen Spuren nicht erkennen kann, kommt es früher oder später zu einer Sicherheitsverletzung. Doch wie können Sie sich vor etwas schützen, das Sie noch nie zuvor gesehen haben?

Grenzschutz ist nicht genug

Bisher galt das Hauptaugenmerk von Unternehmen in Sachen Sicherheit der Außengrenze. Das Netzwerk im Inneren zu schützen verursachte aber nicht nur Kosten, sondern führte vor allem zu Leistungseinbußen. Ihre Business-Intelligence- und hauseigenen Anwendungen erfordern jedoch einen Durchsatz in Leitungsgeschwindigkeit. Ihre Mitarbeiter benötigen und fordern latenzarme Verbindungen zu diesen Anwendungen, sowohl innerhalb des Netzwerks wie auch in der Cloud. Es reicht nicht mehr aus, ein Gerät innerhalb Ihrer Netzwerkgrenzen zu platzieren und auf das Beste zu hoffen. Mit der Bereitstellung interner Firewalls und einer gut durchdachten und geplanten Netzwerksegmentierungsstrategie können Probleme erkannt werden, die möglicherweise die Außengrenze überwunden haben und in die tiefsten Tiefen Ihres Netzwerk eingedrungen sind. Ihr Netzwerk benötigt eine umfassende interne sowie auch externe Lösung, die Ihren Perimeter, Ihren Kern, Ihre Endgeräte und alles dazwischen schützt.

Ist Automatisierung der Schlüssel?

Ihr Netzwerk wird immer schneller, die Anzahl und Arten von Geräten immer größer. Tools und Technologien werden nun auch außerhalb der geschützten Grenzen des traditionellen Netzwerks eingesetzt. Egal, ob Sie Ihre Anwendungen in die Cloud oder an einen entfernten Standort migriert haben: Die Ansprüche an Ihre Netzwerkleistung wachsen beständig. Bei all dem Datenverkehr kann es selbst für den erfahrensten und fähigsten Abwehrspezialisten äußerst schwierig sein, bösartige Aktivitäten aufzuspüren. Und Ihre Abwehrspezialisten benötigen jede Hilfe, die sie bekommen können. Bei der heutigen Bedrohungslage bedeutet das, dass ein möglichst großer Teil der Analyse und Reaktion auf automatisierte Systeme ausgelagert wird. Das klare Ziel dahinter ist, Bedrohungen automatisch zu erkennen und zu bekämpfen, bevor sie Schaden anrichten. Ihr Netzwerk braucht eng ineinander greifende, integrierte Lösungen. Wenn ein Gerät ein Problem erkennt, aber andere Verteidigungsmaßnahmen nicht warnen kann oder wenn Ihre IT-Mitarbeiter aufgrund der Vielzahl anderer Warnmeldungen nicht reagieren können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Angreifer sich aus dem Staub macht oder seine Spuren verwischt, bevor Abwehr- und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Diese Insellösungen konzentrieren sich in der Regel nur auf kleine Teilbereiche im Puzzle Ihrer Netzwerksicherheit und können zu Lücken in Ihrer Verteidigungslinie führen. Je besser die Phasen integriert und automatisiert sind, desto effizienter und wirkungsvoller ist Ihre Verteidigung.

Phase 1: Prävention

Über das Ende der signatur- und reputationsbasierten Erkennungsmethoden wurde schon oft beschworen. Tatsächlich spielen signaturbasierte Anti-Malware, Web Filtering, Intrusion Prevention und ähnliche Komponenten aber weiterhin eine wichtige Rolle bei der Abwehr unterschiedlichster Bedrohungen in Ihrem Netzwerk. Der Großteil der Bedrohungen, Angriffe und versuchten Exploits in Ihrem Netzwerk ist leicht erkennbar und bekannt. Mit Technologien, die sich schnell aktualisieren und leicht bereitstellen lassen, können Sie dieses Störfeuer heraus filtern, damit sich Ihre Mitarbeiter auf den Teil der Bedrohungen konzentrieren können, die es wirklich in sich haben.

Phase 2: Erkennung

Zero-Day-Bedrohungen und raffinierte Angriffe, die auf die Umgehung signaturbasierter Erkennungsmethoden ausgelegt sind, werden fast täglich gegen wertvolle Ziele eingesetzt. Moderne „Sandbox“-Technologien sind robust genug, um zunächst unbemerkte Bedrohungen zu erkennen und Mitarbeiter zu alarmieren, die dann schnell handeln können. Die Sandbox Appliances von heute bieten Ihrem Netzwerk eine gesicherte, isolierte Umgebung, in der das Verhalten unbekannter Dateien genau überwacht und beobachtet werden kann, ohne Benutzer und Netzwerk zu beeinträchtigen. Die leistungsfähigen Ressourcen einer Sandbox-Lösung sollten integraler Bestandteil Ihres Netzwerkverteidigungsplans sein.

Phase 3: Abwehr und Gegenmaßnahmen

Hat Ihre Sandbox eine Bedrohung erkannt, kommt Ihr Reaktionsplan zum Einsatz. Benutzer und Geräte müssen unter Quarantäne gestellt und von anderen Teilen des Netzwerks getrennt werden, um die Auswirkungen eines Zwischenfalls auf Ressourcen und Daten zu minimieren. Ihre Reaktionsteams müssen in der Lage sein, die erkannte Malware bzw. den Angriff zu analysieren und zu untersuchen, und müssen die betroffenen Systeme dann wieder in einen sicheren Zustand versetzen. Die erfassten Erkennungsdaten müssen an Ihre anderen Präventionssysteme weitergeleitet werden, damit andere Elemente des Angriffs schon während der Präventionsphase erkannt werden können. Die von der Sandbox gesammelten Informationen müssen an Ihren Anbieter weitergeleitet werden, um sicherzustellen, dass neue Angriffs- und Einbruchsmethoden nachträglich untersucht und Gegenmaßnahmen für andere Produkte Ihrer Sicherheitsumgebung bereitgestellt werden können.

Zum Thema haben wir für Sie drei Dokumente bereitgestellt, die Sie gerne herunterladen dürfen:

Zum Einen ein White-Paper zum Thema ATP.

Zum Anderen einen Einkaufsführer, der die o.a. Punkte berücksichtigt.

Das dritte Dokument behandelt die Sandbox-Technologie und ihre praktische Anwendung in der heutigen Bedrohungslandschaft.

Fragen und Terminwünsche zu den o.a. Themen nehmen gerne entgegen:

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Bastian Breidenbach

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Fortinet Threat Report Q4 2016

Unser Technologie-Partner Fortinet hat weltweit mehrere Millionen Geräte im Einsatz, die im Sekundentakt Bedrohungen sehen und entschärfen. Durch die schiere Menge an Sensoren lässt sich ein sehr aussagekräftiges Bild zur Sicherheits- und Bedrohungslage treffen. Wie die Sicherheitsforscher der FortiGuard-Labs dabei vorgehen, sehen Sie in diesem Video.

Herausstechende Merkmale des letzten Quartals sind sicherlich der größte aufgezeichnete DDoS-Angriff, sowie der größte verzeichnete Datendiebstahl.

Auf einen Blick zusammengefasst finden Sie die Hauptthemen in dieser Infografik.

Der Fortinet Threat Report des letzten Quartals 2016 ist für Sie in englischer Sprache hier verfügbar.

 

Die Ransomware-Checkliste für Sie

Die Ransomware-Checkliste für Sie ist da:

Ransomware ist Schadsoftware. Einmal auf Ihrem Computer oder in Ihrem Netzwerk gelandet, werden Dateien, Serverlaufwerke, oder gesamte Netzbereiche verschlüsselt und eine Lösegeldforderung (engl. Ransom) gestellt.

Es kann Ihnen jedoch auch passieren, dass Sie trotz Zahlung keinen Schlüssel erhalten, oder dass Ihre Daten von vornherein unbrauchbar gemacht wurden.

Gezahlte Milliardensummen befeuern natürlich die Angreifer in Ihrem Tun und lassen die Bedrohung exponentiell ansteigen. Was ist zu tun? Unser Technologie-Partner Cisco hat eine Checkliste erstellt, deren Inhalte wir kurz wiedergeben möchten:

1. Alle Daten gründlich sichern 

Ihr wirksamstes Mittel in der Abwehr von Ransomware sind regelmäßige Backups nach einem festgelegten Zeitplan. Im Falle eines Angriffs können sie dann das Endgerät herunterfahren, das Image neu laden und ein aktuelles Backup aufspielen, um zu verhindern, dass sich die Ransomware auf andere Systeme in Ihrem Netzwerk ausbreitet.
Ransomware kann nur durch eine komplette Löschung des betroffenen Systems entfernt werden. Systemstatus-Backups oder -Snapshots sind daher unerlässlich, um nach einem Angriff schnellstmöglich den Normalzustand wiederherstellen zu können. Je häufiger die Backups durchgeführt werden, desto weniger Daten gehen verloren. Der Turnus der Datensicherungen sollte sich dabei danach richten, inwiefern die Daten von strategischer Bedeutung sind und welches Ausmaß an Datenverlust für das Unternehmen noch akzeptabel ist. Da jedes an das betroffene System angeschlossene Gerät von der Ransomware verschlüsselt wird, muss ein externer Speicher verwendet werden, der nach Abschluss des Backups weder dem System zugeordnet noch damit verbunden ist.

Unser Vorschlag für Sie:

Ihr Backupkonzept erstellt Oberberg-Online gerne gemeinsam mit Ihnen. Dabei besteht für Sie die Möglichkeit, Ihre Daten in unser eigenes Regio-Cloud Oberberg Rechenzentrum zu spiegeln…auf Ihrer eigenen Hardware ohne weitere Benutzer, räumlich getrennt von Ihrem eigenen Serverraum und daher auch im Brandfall geschützt und mit den Ihnen schon bekannten Oberberg-Online Technikern als Ansprechpartner.

2. Patches, Patches, Patches…

Ransomware findet ihren Weg ins Netzwerk häufig über bekannte Sicherheitslücken in veralteter Software. Unternehmen, in denen Patches nicht konsequent installiert und veraltete Software verwendet wird, sind anfällig gegenüber Angriffen. Aktualisieren Sie Ihre Software daher regelmäßig, insbesondere auch solche von Drittanbietern (z. B. Java und Flash), in denen Sicherheitslücken häufig ausgenutzt werden.

Unser Vorschlag für Sie:

Patch-Management ist ein wichtiges Thema, auf das noch viele Unternehmen zu wenig Augenmerk legen. Oberberg-Online bietet Ihnen gerne eine Patch-Management-Lösung für Ihre Geräte an.

3. Nutzer über Gefahrenquellen aufklären

Das schwächste Glied in der Sicherheitskette ist in der Regel der Nutzer. Fällt ein Mitarbeiter etwa auf eine Phishing-E-Mail oder andere Social-Engineering-Taktiken herein, könnte er sich Malware einfangen und Ihr Unternehmen gefährden. Klären Sie die Nutzer daher umfassend darüber auf, wie sie Social-Engineering erkennen können. Cyberkriminelle nutzen diese Taktik, da es in der Regel einfacher für sie ist, das natürliche Vertrauen des Menschen auszunutzen, als sich in Ihre Software zu hacken.
Die Nutzer müssen daher wissen, wem und was sie trauen können. Machen Sie Ihnen klar, dass sie sich immer die folgenden Fragen stellen müssen, wenn sie ihre E-Mails lesen:

  • Kenne ich den Absender?
  • Muss ich den Anhang der E-Mail wirklich öffnen oder auf die darin enthaltenen Links klicken?
  • Habe ich tatsächlich etwas von dieser Firma bestellt?

Unser Vorschlag für Sie:

Nutzen Sie unseren Newsletter und unseren RSS-Feed, den Sie in Ihr Outlook einbinden können. So bleiben Sie über aktuelle Bedrohungen informiert und lesen auch unseren Empfehlungen mit.

4. Das Netzwerk schützen

Setzen Sie auf einen mehrschichtigen Ansatz für den Schutz Ihres Netzwerks, der Technologien wie eine Next-Generation Firewall (NGFW) und ein Intrusion Prevention System (IPS) beinhaltet. Eine mehrschichtige Verteidigung ermöglicht die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen in zahlreichen Bereichen Ihres Netzwerks. Indem Sie Single-Points-of-Failure beseitigen, schützen Sie Ihr Netzwerk und Ihre Daten effektiver.

Unser Vorschlag für Sie:

Wir schauen uns gemeinsam Ihre heutige Infrastruktur an und erarbeiten, an welchen Stellen die Oberberg-Online Sicherheitslösungen eine Verbesserung bringen können. Finden wir nichts, dann zeugt das von der guten Arbeit Ihrer bisherigen Systeme. Wenn Verbesserungen möglich sind, sei es in der Ausstattung, oder im späteren Management, sprechen wir darüber, welche Punkte davon Sie einsetzen möchten.

5. Netzwerkzugriff segmentieren

Durch die Segmentierung Ihres Netzwerks begrenzen Sie die Zahl der Ressourcen, auf die ein Angreifer ggf. zugreifen kann. Dabei werden Netzwerk- und andere Ressourcen sowie Anwendungen in voneinander getrennte Bereiche gruppiert und mittels dynamischer Zugriffskontrolle verhindert, dass durch einen einzigen Angriff bereits das gesamte Netzwerk kompromittiert wird.

Die meisten Unternehmensnetzwerke sind „flach“, d. h. es besteht kaum oder keinerlei Segmentierung zwischen Geschäftsbereichen, Nutzern und Daten bzw. zwischen für bestimmte Geschäftsbereiche relevanten Daten usw. Indem Sie Ihr Netzwerk segmentieren, können Sie die Ausbreitung von Malware unterbinden oder verlangsamen und Bedrohungen eingrenzen.

Unser Vorschlag für Sie:

Als erfahrener Netzwerk-Spezialist konzipiert, baut und betreibt Oberberg-Online seit mehr als 20 Jahren LAN- und WLAN-Infrastrukturen für Unternehmen. Was für Sie möglicherweise nicht vertraut erscheint, ist für unsere Techniker Tagesgeschäft. Profitieren Sie von unserem Know-How und lassen Sie uns gemeinsam Ihr Netzwerk ein Stück sicherer gestalten.

6. Alle Aktivitäten im Netzwerk genau beobachten

Nur das, was Sie sehen, können Sie auch schützen. Daher benötigen Sie einen transparenten Überblick über Ihr gesamtes Netzwerk. Dies klingt nach einer gewaltigen Aufgabe, ist aber unabdingbar. Denn nur wenn Sie alle Vorgänge in Ihrem Netzwerk und Rechenzentrum im Blick behalten, können Sie Angreifer aufspüren, die an den Abwehrmechanismen am Perimeter vorbei gelangt sind und in Ihre interne Umgebung eindringen.
Schützen Sie den Perimeter, indem Sie eine sogenannte demilitarisierte Zone (DMZ) einrichten und diese stärken. Die DMZ ist ein physisches oder logisches Subnetz, das die externen Services Ihres Unternehmens auf ein üblicherweise größeres und nicht vertrauenswürdiges Netzwerk (z. B. das Internet) beschränkt und dort zur Verfügung stellt. Auf diese Weise erhält Ihr LAN eine zusätzliche Sicherheitsebene, da externe Netzwerkknoten nur noch auf die Server in der DMZ direkt zugreifen können, jedoch nicht mehr auf andere Bereichen Ihres internen Netzwerks.

Unser Vorschlag für Sie:

Auch hier sprechen wir von Netzbetrieb, den wir seit mehr als 20 Jahren täglich für unser gesamtes Unternehmensnetz und viele Kundennetzwerke durchführen. Nutzen Sie unsere Expertise.

7. Erstinfektionen vorbeugen

Es kann vorkommen, dass Ihre Nutzer ohne böse Absicht auf kompromittierte Websites zugreifen oder Malvertising-E-Mails öffnen und dadurch Malware in Ihr Netzwerk einschleppen. Die ursprüngliche Ransomware-Infektion geschieht in der Regel über einen E-Mail-Anhang oder einen schädlichen Download. Indem Sie schädliche Websites, sowie im Rahmen von Ransomware-Kampagnen versendete E-Mails und Anhänge blockieren, können Sie Ihr Netzwerk davor schützen.
Es empfiehlt sich außerdem, den Austausch von Dateien zwischen Nutzern innerhalb Ihres Unternehmens und mit Ihren Partnern über ein unternehmensweites Programm zu regeln. Mit einer File-Sharing-Lösung und der Anweisung an Benutzer, niemals Dateien per E-Mail auszutauschen bzw. diese zu akzeptieren, können Infektionen über Anhänge aus Phishing-E-Mails nahezu vollständig vermieden werden.

Unser Vorschlag für Sie:

Sicherheitslösungen für E-Mail und Webfilter bieten wir Ihnen gerne in unterschiedlichster Ausprägung an. Ob als managed-Service aus unserer Regio-Cloud Oberberg, oder als individuelle VM oder Box – möglicherweise ergänzt um eine Sandbox zur Erkennung bislang nicht mit Signaturen abzufangender Schadsoftware – Oberberg-Online Security-Experten helfen Ihnen, die passende Lösung zu finden und zu betreiben.

8. Endgeräte absichern

Eine Antiviruslösung allein kann Endgeräte nicht ausreichend vor Ransomware schützen. Und da BYOD (Bring-Your-Own-Device) immer beliebter wird, benötigen Sie eine Lösung, mit der Sie die Kontrolle über die Laptops, Mobilgeräte und Tablets in Ihrem Netzwerk behalten. Entscheidend dabei: Die Lösung muss Ihnen einen Überblick darüber verschaffen, wer und was sich mit Ihrem Netzwerk verbindet und es Ihnen ermöglichen, anhand von Richtlinien zu verhindern, dass kompromittierte Websites aufgerufen oder verdächtige Dateien heruntergeladen werden.
Gehen Sie nach dem Prinzip der „geringstmöglichen Berechtigungen“ vor, d. h. Sie erteilen jedem Konto nur die Rechte, die zur Erfüllung der jeweiligen Aufgaben absolut erforderlich sind. Dieses Prinzip kann z. B. auf Nutzerberechtigungen auf Endgeräten und Netzwerkfreigaben angewandt werden – wird es allerdings häufig nicht. Die Idee hinter diesem Prinzip: Schadsoftware wird in der Regel über die Berechtigungsstufe des aktuell angemeldeten Nutzers ausgeführt. Verfügt dieser über Administratorrechte, gilt das Gleiche auch für den Angreifer. Verwenden Sie außerdem immer eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Denn ein Hacker stiehlt vielleicht Kennwörter, aber es ist nahezu unmöglich, sie gleichzeitig mit einem Smartphone oder Token zu stehlen.

Unser Vorschlag für Sie:

Sicherheitslösungen von Oberberg-Online, basierend auf unserer Erfahrung mit verschiedenen Technologiepartnern, helfen Ihnen bei der Umsetzung dieser Empfehlungen.

9. Minutenaktuelle Threat-Intelligence nutzen

Um eine Bedrohung proaktiv abwehren zu können, müssen Sie den Gegner kennen. Threat-Intelligence informiert Ihre Sicherheitsteams frühzeitig darüber, welche Regionen, Branchen und sogar welche Unternehmen Cyberkriminelle ins Visier nehmen, sodass sie schnell entsprechende Maßnahmen ergreifen können. Wie erhalten Sie also minutenaktuelle Threat-Intelligence? Indem Sie die Augen offen halten und auf die Informationen von Threat-Intelligence-Organisationen wie Cisco Talos zurückgreifen.
Das Team von Cisco Talos umfasst mehr als 250 Sicherheitsforscher, die Rund um die Uhr an Maßnahmen zum Schutz vor neuen und bekannten Cyber-Bedrohungen arbeiten. Das Team veröffentlicht Sicherheitsinformationen in Blog-Beiträgen, Newslettern, auf Social-Media sowie in Community-Foren und in Lehrvideos, um das Internet für alle sicherer zu machen. Davon können Sie profitieren, indem Sie ihre Erkenntnisse verfolgen und Ihr Unternehmen informieren, wenn in Ihrem Umfeld eine Bedrohung auftritt.

Unser Vorschlag für Sie:

Die Sicherheits-News von Cisco Talos können Sie auch über unseren RSS-Feed abonnieren, ergänzt um die News des Forti-Guard-Teams.

10. Auf keinen Fall erpressen lassen

Auch wenn viele Unternehmen versucht sind, das Lösegeld zu zahlen, um die Kontrolle über ihre Systeme zurückzuerhalten, sollte dies nur das äußerste Mittel sein. Wenden Sie sich stattdessen an die Behörden und weigern Sie sich, die Kriminellen mit dem Lösegeld zu finanzieren.

Die Checkliste als Download finden Sie hier. Eine Infografik zum Thema gibt es hier.

Unser Vorschlag für Sie:

Nehmen Sie jetzt schon im Vorfeld Kontakt mit uns auf und lassen Sie uns gemeinsam an den Punkten zur Vermeidung der möglichen Lösegeldforderung arbeiten. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht:

 

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Der 7-Tage-Check für Ihre Sicherheit

Lassen Sie Ihr Netzwerk von Oberberg-Online Technikern analysieren – schnell & unkompliziert

Im Rahmen des Cyber Threat Assessment Program (kurz: CTAP) können Sie Ihr Netzwerk innerhalb von nur 7 Tagen auf Bedrohungen, Nutzerverhalten und Bandbreitennutzung analysieren lassen.

Die Analyse Ihres Netzwerks läuft beim CTAP über eine FortiGate, unsere Next Generation Firewall. Die FortiGate wird dabei als Teststellung bis zu 7 Tage in Ihr Netzwerk integriert. Am Ende der Teststellung steht ein Report, der folgende Bereiche Ihres Netzwerks beleuchtet:

Angriffe und Bedrohungen

Wie effektiv ist die momentan eingesetzte Security-Lösung? Tauchen Malware, Botnetze und Anwendungsschwachstellen auf? Welches sind die meistgefährdeten Geräte?

Nutzerverhalten

Welche Websites und Webanwendungen werden genutzt? Social Media, Cloud Storage, Filesharing, Video Streaming etc.? (Zusammengefasste Statistiken, nicht nach einzelnen Nutzern unterteilt.)

Bandbreitennutzung

Wie gestaltet sich die Bandbreitennutzung? Wie kann man diese optimieren? Welche FortiGate und FortiAnalyzer Modelle passen für eine endgültige Implementierung?

Wie läuft CTAP ab?

Kontaktieren Sie uns unter 02261 9155050 oder per Mail unter vertrieb@oberberg.net

Gemeinsam wählen wir das passende FortiGate-Modell und die Einsatzart

Die FortiGate kann auf zwei Arten in Ihr Netzwerk integriert werden:
1) Transparenter Modus
2) Sniffer Modus über einen gespiegelten Switch-Port.

Oberberg-Online integriert das FortiGate-Testgerät in Ihr Netzwerk

Wir statten die FortiGate hierfür mit der passenden Firmware und Konfiguration aus. Die FortiGate loggt für die Dauer des CTAP in den zentralen FortiAnalyzer, allerdings in eine abgetrennte administrative Domain (ADOM) und SSL-verschlüsselt.

Oberberg-Online liefert Ihnen den CTAP Report

Nach max. 7 Tagen beenden wir das Logging der FortiGate. Anschließend besprechen wir mit Ihnen den CTAP Report und zeigen Ihnen Handlungsempfehlungen auf.

Wie ein solcher Report aussieht, können Sie in diesem Beispiel sehen.

Sie wollen wissen, was in Ihrem Netzwerk passiert? Sprechen Sie uns an:

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Troopers NGI 2017 Heidelberg

Netzwerk und IoT – passt das ?

Ich weiss nicht, ob Sie´s schon wussten, aber Ihr Netzwerk ist kritische Infrastruktur. Zu Hause, wie im Betrieb. Netzwerk und IoT – passt das bei Ihnen schon zusammen?

Einer der seit etwa zwei Jahren stark ge-hypten Trends ist das Thema IoT / IoE (Internet of Things / Internet of Everything). Das beschreibt grundsätzlich nichts weiter, als dass wir bis 2020 eine Anzahl von etwa 20.000.000.000 unterschiedlichster Geräte mit dem Internet verbunden sehen werden.

Betrachten wir einfach die typischen Einsatzbereiche Smart-Home und Einsatz im Unternehmen getrennt:

Troopers NGI Konferenz 2017 in Heidelberg

Auf der diesjährigen NGI-Konferenz (Next Generation Internet) in Heidelberg wurde an zwei Tagen das Thema IoT beleuchtet und durch die Sicherheitsbrille betrachtet – auch im Bereich smarter Systeme für den Einsatz zu Hause:

Viele Produzenten fühlen sich berufen, Ihre Geräte (denken Sie beispielsweise an Kaffeemaschinen, Kühlschränke, Türöffner, Kameras, Heizungssteuerung u.v.m.) mit einen Netzwerkstecker oder einem WLAN-Modul zu bestücken. Was zunächst nach einem tollen Benutzererlebins klingt (Heizung einschalten mit dem Smartphone, bevor man nach Hause kommt; aus der Ferne auf dem Display sehen, wer zu Hause vor der Tür steht, etc.), kann aber auch zu bösen Überraschungen führen.

Kaum ein Hersteller hat das Thema Security wirklich bei der Entwicklung durchdacht, oder es fehlen aufgrund der erzielbaren Marktpreise ganz einfach die finanziellen Spielräume hierfür. Der Kunde erwartet eine einfach zu bedienende, schicke Smartphone-App, oder eine intuitive Benutzeroberfläche im Haus. Die wenigsten Nutzer haben ein geschultes Sicherheitsbewusstsein und gehen von daher davon aus, dass der Anbieter die erforderlichen Maßnahmen eingebaut hat.

Was aber darf man denn bei einer Web-Kamera für 50 Euro groß erwarten? Billigware aus Asien, die Verwendung älterer Bauteile und Softwarestände, sowie ein Gerät, das sich i.d.R. nicht aktualisieren lässt…und Software, die nicht gepatcht werden kann, reisst große Sicherheitslücken in die Infrastruktur und öffnet dem möglichen Angreifer Tür und Tor.

Aber wie sieht das Thema denn im Unternehmensumfeld aus?

Machen wir uns nichts vor, das LAN im Unternehmen wird vielfach vernachlässigt. Die Switches wurden vor einigen Jahren gekauft und eingebaut. Sie arbeiten augenscheinlich zuverlässig, wurden aber seit der Inbetriebnahme auch nicht mehr angerührt (…never change a running system…). Dabei wird vergessen, dass auch auf den LAN-Switches Software läuft, für die es regelmäßige Sicherheitsupdates gibt.

Der nächste Grund zur Beschäftigung mit dem eigenen LAN ist, dass die zunehmende Anzahl der vernetzten Geräte sicher und schnell mit Daten versorgt werden muss – und das funktioniert nur mit einem modernen und zuverlässigen Netz. Viele Unternehmen scheuen heute noch die im Grunde erforderliche Investition in Glasfaserinfrastruktur, um die wachsenden Anforderungen der Nutzer und Systeme auch bedienen zu können. Dabei gibt es doch aktuell hoch attraktive 0%-Leasingmodelle, mit denen Oberberg-Online eine Netzwerk-Modernisierung für Geschäftskunden anbietet.

Noch schwieriger ist das Thema Netzwerk-Automatisierung zu bewerten. Um bei schrumpfendem Personalstand und gekürzten Budgets die steigenden Anforderungen der Nutzer an das Netzwerk bedienen zu können, wird vielfach das Thema Netzwerk-Automatisierung durchgespielt. Auf der diesjährigen IT-Konferenz Troopers hat Ivan Pepelnjak einen spannenden Vortrag zum Thema gehalten. Dabei ging es u.a. darum, ob Unternehmen eine Lösung kaufen, oder die Mechanismen selbst entwickeln sollten.

Fazit dabei ist, dass es keine fertige Kauflösung gibt, die nicht durch eigene Programmierung adaptiert werden müsste. Das würde von den Unternehmen häufig unterschätzt. Im oben verlinkten Foliensatz zielt Pepelnjak dann auf die Methodik ab, wie solche Prozesse denn einzuführen seien.

Aber zurück zu den aktuellen Gegebenheiten im Unternehmens-LAN. Welche Punkte sehen wir noch? Was können wir in Kundennetzen beobachten?

Bei immer mehr Maschinen, die „ans Netz“ müssen, sticht als erstes Problem eine flache Netz-Struktur ins Auge. Lassen Sie mich das am Beispiel eines produzierenden Betriebes verdeutlichen:

Das Unternehmen schafft drei neue Produktionsmaschinen von unterschiedlichen Herstellern an. Die Maschinen sind modern und bieten Fernwartungszugänge via Internet für die Hersteller. Das spart Zeit und Geld, denn es muss kein Techniker zur Wartung anreisen. Was verlockend für Controller und Finanzchefs klingt, entpuppt sich als Albtraum für die IT-Sicherheit.

Das Netzwerk ist nicht segmentiert und die drei neuen Maschinen befinden sich im selben Netz, wie die gesamte Verwaltung des Unternehmens. Wer aber garantiert dafür, dass die Wartungszugänge für die Maschinen nicht einen Durchgriff auf Unternehmensdaten bieten? In unserem Beispiel geht der Kunde folgende Risiken bewusst oder aus Unwissenheit ein:

  • er verlässt sich darauf, dass der externe Techniker persönlich integer handelt und den Zugang nicht missbraucht
  • er verlässt sich auf die IT-Sicherheit des Lieferanten, denn wer sagt, dass der Maschinenbauer nicht kompromittiert wurde
  • er ermöglicht auf einfache Art interne Angriffe auf seine Produktions- und Entwicklungsdaten, Kunden, Finanzdaten
  • er gibt die Kontrolle über sein Netz aus der Hand und beraubt sich selbst der Steuerungsmöglichkeit

Ihr Netzwerk und IoT – passt das heute schon zueinander? Wenn nicht, sollten sie handeln, denn um das Thema generell kommt man in keinem Bereich mehr herum. Sprechen Sie mit uns über das Thema Netzwerk-Segmentierung, internes Firewalling, verschlüsselte Log-In-Portale für Wartungs-Techniker und vieles mehr. Machen Sie Ihr Netzwerk mit Oberberg-Online fit für die Themen der nächsten Jahre. Über 20 Jahre Erfahrung bei der Konzeption und beim Betrieb kleiner und großer Netze sprechen für sich.

Und denken Sie an das Allerwichtigste:

Am besten geschützt sind die Geräte, die gar nicht erst mit dem Internet verbunden werden. Fragen Sie mit gesundem Menschenverstand, ob wirklich jeder Toaster, jeder Automat und jede Zahnbürste einen Internetzugang benötigt. Damit machen Sie sich das Leben schon leichter und beschränken die Einfallstore für Angreifer.

Wir freuen uns auf Fragen, Anregungen und Ihre Terminwünsche:

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