Unternehmen im Visier der Geheimdienste
Ausländische Geheimdienste nehmen deutsche Unternehmen immer stärker ins Visier
Warum das Thema auch für Ihr Unternehmen relevant ist – nicht nur für die IT-Abteilung
Spionage und Sabotage gegen deutsche Firmen sind längst kein Randthema mehr. Das zeigt der aktuelle Wirtschaftsschutzbericht 2026, den das Bundesamt für Verfassungsschutz gemeinsam mit dem Digitalverband Bitkom vorgestellt hat. Die Kernaussage: Immer mehr Angriffe auf deutsche Unternehmen lassen sich auf ausländische Nachrichtendienste zurückführen – Tendenz stark steigend.
Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
- Für den Bericht wurden über 1.000 Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden befragt.
- Von den Unternehmen, die Opfer von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage wurden, konnte 2026 bereits mehr als jedes dritte (37 %) mindestens einen Angriff einem ausländischen Geheimdienst zuordnen.
- Zum Vergleich: 2023 lag dieser Wert bei nur 7 %, im Vorjahr bei 28 %.
- Der wirtschaftliche Gesamtschaden durch Diebstahl, Spionage und Sabotage liegt inzwischen bei über 200 Milliarden Euro pro Jahr – rund drei Viertel davon gehen auf klassische Cyberangriffe wie Phishing, Ransomware oder Schadsoftware zurück.
- Besonders im Fadenkreuz: Firmen aus der Sicherheits- und Verteidigungsbranche sowie Unternehmen aus kritischen Bereichen wie Energie und Verkehr.
Was bedeutet das konkret?
Solche Angriffe sind längst nicht mehr nur ein abstraktes Risiko. Sie können Produktionsanlagen lahmlegen, Lieferketten unterbrechen und wertvolles technisches Know-how in falsche Hände geraten lassen. Wie real diese Bedrohung ist, zeigte sich erst im Frühjahr 2026, als das russische Verteidigungsministerium öffentlich Adressen deutscher Rüstungsunternehmen nannte – als Reaktion auf geplante Drohnenlieferungen an die Ukraine.
Wichtig zu wissen: Ein großer Teil dieser Angriffe läuft über ganz alltägliche digitale Einfallstore – etwa eine gefälschte E-Mail, ein unbedachter Klick auf einen Link oder ein zu einfaches Passwort. Genau hier setzt gute IT-Sicherheit an, lange bevor es zu einem größeren Schaden kommt.
Unsere Empfehlung
Sie müssen kein Rüstungsunternehmen sein, um ins Visier zu geraten – auch mittelständische Betriebe mit wertvollem Know-how oder sensiblen Kundendaten sind attraktive Ziele. Ein paar einfache, aber wirksame Maßnahmen helfen bereits deutlich:
- Mitarbeitende regelmäßig für Phishing und Social Engineering sensibilisieren, z.B. mit den Awareness-Trainings unseres Partners G DATA CyberDefense
- Zugänge und Passwörter konsequent absichern (z. B. durch Zwei-Faktor-Anmeldung), z.B. mit der Lösung CiscoDuo, die wir gerne live vorstellen
- Systeme und Software aktuell halten, z.B. mit unserem Patch Management Angebot
- Ein Notfallkonzept für den Ernstfall bereithalten, das wir gerne mit Ihnen und für Sie erstellen – mit BSI-zertifizierten Grundschutz-Praktikern
- Eine Angriffs- und Einbrucherkennung unseres Partners Cybersense rettet dann, wenn doch einmal die Hürden überwunden wurden – ohne unnötige False Positives und als managed Service
- 24/7 MDR-Service unseres Partners ForeNova Technologies bietet Ihnen auch dann Schutz, wenn Ihre IT Dienst-, oder Wochenende hat – zu attraktiven Konditionen
Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihr Unternehmen gegen diese wachsende Bedrohung abzusichern – von der ersten Risikoeinschätzung bis zur technischen Umsetzung. Sprechen Sie uns an.
Quellen: Handelsblatt, „Sicherheit: Verfassungsschutz erwartet mehr Geheimdienstangriffe auf Firmen“, 26.08.2026; Bundesamt für Verfassungsschutz, Pressemitteilung zur Bitkom-Studie „Wirtschaftsschutz 2026“; Bitkom/Verfassungsschutz, Wirtschaftsschutzbericht 2026.
Text mittels KI strukturiert, Artikelbild mittels KI-generiert



